Hesse, Das Glasperlenspiel.

Hesse, Das Glasperlenspiel.

Hesse, Hermann. Das Glasperlenspiel. Versuch einer Lebensbeschreibung des Magister Ludi Josef Knecht samt Knechts hinterlassenen Schriften. 2 Bände. Zürich, Fretz & Wasmuth, (1943). 452; 442 Seiten. Blaues Originalleinen mit goldeprägtem Rückentitel und goldgeprägten Innenkanten. Etwas verblichen und die Einbände leicht stockfleckig, sonst gut erhalten.

Erste Ausgabe, VARIANTE II auf dünnerem Papier. Es gibt auch eine erste Variante auf dickerem Papier, die davor erschienen ist. Kriegsbedingt gab es auch in der Schweiz Papiermangel und daher kam es bei den Bindequoten der ersten Auflage zu unterschiedlichen Varianten.– „Hesses ‚Glasperlenspiel‘ ist ein faszinierendes Alterswerk, versponnen, listig, groß und wunderlich – exemplarisch deutsch mit einem Wort. Ich bewundere es sehr“ (Thomas Mann). – Das letzte große Prosawerk, die „Summe seines Schaffens“ (KLL), die literarische Zuflucht in politisch schwerer Zeit und der geistige Gegenentwurf zum nationalsozialistischen Deutschland: „Es galt für mich zweierlei: einen geistigen Raum aufzubauen, in dem ich atmen und leben könnte aller Vergiftung der Welt zum Trotz … und zweitens den Widerstand des Geistes gegen die barbarischen Mächte zum Ausdruck zu bringen und womöglich meine Freunde drüben in Deutschland im Widerstand und ausharren zu stärken“ (Hesse an Rudolf Pannwitz). Der Roman konnte 1943 trotz aller Bemühungen Peter Suhrkamps in Deutschland nicht erscheinen und wurde erstmals in Zürich bei Fretz & Wasmuth gedruckt. – Mileck II, 76

Preis: EUR 160,-- 

Hesse, Das Glasperlenspiel.